TEIL III – Kommunikation mit dem Kollektiven Pferde-Bewusstsein

TEIL III – Kommunikation mit dem Kollektiven Pferde-Bewusstsein

Einer Eingebung folgend habe ich die wundervollen Mitglieder meiner Facebook-Gruppe „Erkenne dein Tier als Spiegel – kreiere deinen Himmel auf Erden“ gefragt, welche Fragen sie an das „Kollektive Pferde-Bewusstsein“ auf dem Herzen hätten – also der gesamten Pferde auf dieser Erde, so wie wir gemeinsam die Menschheit bilden.

Spannende Fragen wurden gestellt und noch spannendere Antworten habe ich erhalten!

Da die Antworten umfangreicher ausfielen, habe ich das Gespräch in drei Teile unterlegt. Hier wartet der dritte & letzte Teil auf dich! :)

(Den ersten Teil findest du hier: https://www.sarahrogalski.com/kommunikation-mit-dem-kollektiven-pferde-bewusstsein/
Den zweiten Teil findest du hier: https://www.sarahrogalski.com/teil-ii-kommunikation-mit-dem-kollektiven-pferde-bewusstsein/)

Meine Frage wäre, wie schafft ihr es so geduldig mit euren Menschen zu sein, obwohl ihr manchmal unter ihrem Verhalten leidet?

Suncloud spricht wieder in einem Gegenbeispiel und stellt uns die Frage, warum die Mütter so entspannt mit ihren Kindern sein können, die Fehler machen, andere verletzen, die Grenzen überschreiten etc. – weil sie bedingungslos lieben und weil sie wissen, dass die Kinder es nicht aus Boshaftigkeit tun, sondern weil sie es (noch) nicht besser wissen.
Hier muss ich direkt an die Botschaft von Jesus denken, als er gekreuzigt wurde: „Bitte Herr, vergebe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“.

Auch hier sind die Pferde komplett unterschiedlich und es liegt an dem Zustand ihres geistigen Bewusstseins – es gibt Pferde, die strahlen eine innere Ruhe aus, sind sehr geduldig, verzeihen alles Mögliche. Diese sind vergleichbar mit weisen Frauen, welche auch eine Ruhe und Engelsgeduld ausstrahlen. Es gibt aber ebenso Pferde, die auf jeden Fehler reagieren – die sich wehren, die sich ängstigen, flüchten, buckeln, steigen etc. , genauso wie es junge, überforderte Mütter gehen, die jede Handlung ihres Kindes persönlich nehmen und darauf reagieren.

Was wünscht ihr Pferde euch von uns für die Zukunft?

Dass ihr lernt zuzuhören, dass ihr begreift, weshalb ihr hier seid. Dass ihr nicht zerstört, sondern verbindet. Dass ihr euch erkennt, euch erfüllt und dadurch auch die Welt. Wenn hier jeder in seine Ordnung zurück finden würde, dann würde die Welt ganz anders aussehen können. Aber es finden noch immer große Kriege statt, weil sie im Kleinen stattfinden, weil sie in dir stattfinden!

Suncloud beschreibt, dass viele Menschen sich innerlich selbst kasteien, sie sind selbst die härtesten Kritiker und jeder Mensch ist nur imstande das weiter zu geben, was er über sich selbst denkt, wie er mit sich selbst umgeht. Also wünschen sich die Pferde vor allem, dass wir wieder lernen UNS zuzuhören, dass wir UNS lieben und annehmen. Denn alles, was in uns ist, sehen wir auch im Außen. Die Pferde sind sehr spirituelle Wesen. Sie haben auch ihre Aufgaben – genau, wie wir. Welche Pferde wir allerdings in unser Leben ziehen, hängt von den Lernaufgaben ab, welche unsere Seelen gewählt haben.

Es geht aber generell um das Bewusstsein, um das Heilen des Herzens. Um wach zu werden, bewusst für sich selbst. Denn ein bewusster Geist verletzt andere nicht. Ein offenes Herz verletzt andere nicht. Auch die Menschen, die ihre Pferde offensichtlich verletzen, die ihre Bedürfnisse auf ihr Pferd stülpen – sie tun es nicht aus einem bösen Zweck heraus. Sie tun es ausschließlich aus zwei Gründen: Fehlendes Bewusstsein oder ein verschlossenes Herz, weil es zu viel Schmerz aushalten musste.

Egal, welchen Grund ein solches Verhalten hat – die Menschen mit höherem Bewusstsein (nicht gewertet als besser oder schlechter) und die mit offenem Herzen sind aufgerufen die anderen „Gruppen“ auf ihrem Weg zu begleiten. Sie nicht zu verurteilen, zu beschimpfen, zu kritisieren etc. – denn all das würde nur ihr derzeitiges Bewusstsein füttern und ihre Herzen noch tiefer verschließen. Es hilft auch hier: Annahme, Verständnis und dadurch Vergebung (nicht zu verwechseln mit „gut heißen“) und Vorbild sein. Vorleben, was möglich ist!

Ich danke dir sehr! Es folgt eine letzte Frage, welche du schon ein wenig beantwortet hast. Sie ist aber hier noch präziser formuliert und lautet:

Ist es für euch in Ordnung geritten zu werden? Wenn ja, wie wünscht ihr geritten zu werden? Bevorzugt ihr eine bestimmte Reitweise/Ausrüstung? Wie lange (Minuten, Stunden…) ist (er)tragbar… Was haltet ihr von Gebissen, Sporen, Gerte (fairer Umgang natürlich vorausgesetzt)
Oder lehnt ihr es generell ab geritten zu werden?

Magst du lieber in Fesseln liegen? In Ketten oder in Seil? Angetrieben durch einen Stock oder durch eine Peitsche?

Oh Mensch, wenn ich das sage, dann ist das keine Wertung, es ist kein Urteil über dich. Es ist ein Perspektivwechsel, den ich dir zugänglich machen möchte. Spielt es eine Rolle, wie du zu etwas getrieben wirst, was du gar nicht willst? Nein, nicht wahr?

Aber wie bereits erwähnt – es gibt auch die solchen Seelen, die ein anderes Bewusstsein haben. Diese, die geritten werden mögen, darin ihren Zweck erkennen und diese Pferde wollen mit Respekt geritten werden, auch sie möchten gesehen und in ihren Bedürfnissen wahrgenommen werden. Sie möchten geschont werden, wenn sie Schmerzen oder Verletzungen haben, sie wollen ein Geschirr, was passt, nicht stört oder schmerzt. Sie wollen nur so weit an ihre Grenzen gebracht werden, wie es ihre Physis und ihre Kondition vermag. Nicht mehr und nicht weniger. Hier geht es auch wieder sehr um die Überstülpung der eigenen Wünsche und ihr Menschen – ich möchte euch eines noch mitgeben. Und ich bleibe dabei – wertfrei gesprochen – es geht um das Individuelle.

Es geht um das Bewusstsein und die Entwicklung des Bewusstseins. Wir alle sind hier, um unser Bewusstsein zu erweitern, um geistig in die Höhe zu wachsen und um so viel zu lieben, wie wir es nur können. Und erinnert euch – ihr könnt nur so viel Liebe geben, wie ihr selbst im Stande seid euch selbst zu schenken. Alle andere Formen der Liebe sind nur scheinbar welche. Wenn eine (seelisch) bedürftige Person gibt und gibt und gibt und sich aufopfert, so kann im Außen der Eindruck entstehen, dass diese Person wahrhaft liebt, so selbstlos, so bedingungslos. Aber nein!

Oft ist genau das Gegenteil der Fall. Oft sind es Personen, die sich selbst so wenig lieben und anerkennen, dass sie irgendwie ihren Daseinszweck rechtfertigen wollen und ihre Taten sind ein stiller, verzweifelter Ruf nach Liebe. Natürlich gibt es auch die Menschen, die aus vollem Herzen lieben und geben und dienen. Ihr dürft in aller erster Linie euch selbst dienen und dann dem Gesamtwohl aller. Das Eine bedingt das Andere!

Und noch einmal zurück zu den Pferden – seid auf der Hut, ob es eure eigenen Wünsche sind oder die Wünsche und Bedürfnisse vom einzelnen Individuum. Z.B. kann ein Reitpferd eine Pause brauchen. Es wird krank, lahmt möglicherweise. Ihr gebt ihm Schonungszeit, aber ihr spürt den inneren Wunsch reiten zu wollen. Dann kommen mit mal Tierärzte auf euch zu, Artikel, Meinungen anderer etc., welche rechtfertigen das Pferd wieder zu reiten – es muss in Gang gehalten werden, sonst wird es schlimmer. Und das nehmen sie als Rechtfertigung ihre eigenen Wünsche durchzusetzen, aber getarnt als einen guten Zweck für das Pferd! Und tief innendrin spüren sie die Lüge.

Und ich rufe euch alle auf: Fühlt euer Gegenüber! Fühlt eure Bedürfnisse und befriedigt sie, aber nicht auf Kosten anderer. Fühlt das Bedürfnis des einzelnen Pferdes und prüft immer wieder – was ist das ihre, was ist das meine. Sensibilisiert euch, in dem ihr immer und immer wieder diese Fragen stellt.

Jedes Geschöpf ist einzigartig und individuell. Es gibt in eurer Welt Sportler, die völlig in ihrem Tun aufgehen und es gibt Menschen, die völlig aufgehen sich in Büchern zu verlieren oder selbst welche zu schreiben. Der Eine wird nicht glücklich, wenn er mit Motivation und „Peitsche“ Sportler werden soll und der Sportler wird unglücklich, wenn man ihn in ein Zimmer sperrt, wochenlang, bis er ein Buch vollendet hat. Versteht ihr, was ich meine?

Ohja! Und ich danke dir sehr sehr für diese wundervollen und wertvollen Botschaften. Ich werde sie wieder in die Welt tragen. Auch auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden! (Dieser Satz ist nicht ganz ernst gemeint und mit einem lachenden Zwinkern von mir versehen! ;) ).

Du weißt du tust es, du spürst den Drang. Geh raus. Geht alle raus! Raus in die Alt. Ihr werdet es NIEMALS allen Recht machen können. Zu verschieden seid ihr alle und es ist gut so. Den, den es packt wird es zu lesen bekommen und es wird ihn inspirieren und dein Soll ist getan. Du gehst darin auf, Sarah. Jemand anderes nicht. Seht euch! Sehe dich! Aber seht auch wahrhaft und ehrlich die Bedürfnisse eures Gegenübers.

In Liebe, Suncloud!

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